Planung einer Wanderroute bei Wanderungen mit Kindern
Planen Sie mit Kindern eine Wanderung oder einen Wanderurlaub, so sind bestimmte Dinge zu beachten.
Alter der Kinder:
Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren schaffen meist nur kurze Strecken. Hier sollten die Wandertouren etwa bei maximal zwei bis drei Stunden liegen. Und das jeweils gestaffelt, eine halbe Stunde wandern und dann muss schon wieder ein interessantes Ziel locken. Für diese Altersklasse eignen sich am besten Rundwanderungen.
Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren schaffen schon größere Strecken, es muss nur interessant sein und darf nicht nach Wanderung aussehen, es sollte auch nicht Wanderung genannt werden. Motivation ist hier die Triebfeder. Auch hier gilt, wie für die Kleinen es muss etwas interessantes locken, etwas zu entdecken geben. Vielleicht kann ein Erwachsener vorher die Strecke abgehen und etwas verstecken.
Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren schaffen sehr gut auch längere Wanderungen, wobei hier das Hauptaugenmerk auf der Motivation liegt. Diese Altersklasse ist äußerst schwer zu einer Wanderung zu bewegen, es sei denn man schafft es mit etwas besonderem zu locken.
Für alle Wanderungen mit Kindern ist es wichtig, dass Sie die Strecke nicht zu anspruchsvoll planen. Lieber zwei oder drei Wanderungen ansetzen, statt einer die wegen Erschöpfung abgebrochen werden muss. In den meisten Touristinformationen oder Rathäusern finden Sie heute Wanderrouten, die speziell auf die jungen Wanderer abgestimmt sind. In manchen Gegenden finden sogar organisierte und geführte Kinderwanderungen statt, die hinterher sogar manchmal mit einer Urkunde belohnt werden. Wenn Sie als Familie wandern, können Sie mit Sicherheit die Leistungsfähigkeit Ihrer Kinder einschätzen und werden Ihre Kinder nicht überfordern. Sollten Sie mit Jugendgruppen wandern, ist die Leistungsfähigkeit nicht einschätzbar und es kann gravierende Unterschiede geben.
Für alle Altersklassen gilt das richtige Schuhwerk. Auch der motivierteste Wanderer geht keinen Schritt mehr, wenn die Füße schmerzen oder Blasen haben. Neben richtigem Schuhwerk sollte auch die restliche Kleidung dem Zweck angepasst sein. Gut sitzende Hosen in atmungsaktivem Material, Baumwollshirt oder Pulli, eine leichte Jacke, die auch bei Regen getragen werden kann. Für jedes Kind einen Rucksack, mit einer bruchsicheren Trinkflasche und dazu Obst, ein Brot ein paar Kekse. In den Rucksäcken der erwachsenen Begleiter, können sich zusätzlich kleine Leckereien verbergen.
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