Westernreitstiefel – Stiefel für Westernreiter
Aus der Modewelt ist der Westernstiefel nicht mehr wegzudenken und beim Westernreiten sowieso nicht. Aber woher kommt er eigentlich, der Stiefel der niemals so richtig aus der Mode kommt?
Die Ursprünge finden sich beim Militär des 19.Jahrhunderts. Die dort getragenen Boots aber waren den Cowboys für ihre schwere Arbeit und zum Reiten schlicht weg zu plump und zu unbequem.
Da entschloss sich der Amerikaner Charles Hayer aus Kansas, übrigens mit deutschen Wurzeln, einen neuen Stiefel zu entwerfen, der für die Bedürfnisse der Cowboys zugeschnitten sein sollte. So entstand die schmale Form, um leichter in den Steigbügel zu kommen. Die Stiefel waren bequem, hielten warm und waren äußerst strapazierfähig.
Diese Eigenschaften verdankt der Westernstiefel seinen Siegeszug um die ganze Welt.
Zu Beginn des 20.Jahrhunderts entdeckte schließlich die Modewelt den Westernstiefel für sich. Der Stiefel erweckt beim Mann oftmals die Lust nach Abenteuer . Bei einer Frau hingegen wirken diese Stiefel sehr sexy und modisch. Die wohl bekanntesten Marken sind von Twisted X, Sendra und Durango. Im Gegensatz zu den USA und Mexico, wo der Stiefel die traditionelle und alte Form beibehalten hat, erlebt der Westernstiefel in Europa immer wieder modische Neuerungen. Da kann es schon mal passieren, dass der Westernstiefel pink wird und Fell und Glitzerapplikationen hat.
Aber egal wozu der Westernstiefel getragen wird. Ob zum Westerntunierreiten, beim Training oder im Alltag. Die Funktionalität und Strapazierfähigkeit stehen ihm in nichts nach.